Konsens als Kultur
Konsensualität ist nicht nur ein Thema in Sexualität.
Gruppen aller Art bilden ihre eigene Kultur, haben ihre eigenen Normen und Werte. Wie wird kommuniziert und wie werden Entscheidungen getroffen? Oft glauben wir, ein Kompromiss, bei dem eben alle Anstriche machen müssen sei das Maximum, was wir erreichen können.
Ich glaube, es geht besser! Wie kann es klappen, die Bedürfnisse aller – und die Sachebene(!) zu berücksichtigen, ohne dass das zu unendlich anstrengenden und langwierigen Versammlungen führt, bei denen dann doch nur schlechte Kompromisse herauskommen oder einige aufgeben? Wie können wir Atmosphären so gestalten, dass überhaupt alle wahrnehmen können, was sie brauchen und wollen, Bedürfnisse und Wünsche besprechbar sind, ohne in Konkurrenz zu sein und wir gemeinsam wohlwollend und kooperativ an Lösungen und Visionen basteln können, die allen zugute kommen?
So groß zu denken, dass wir gemeinsam als Team dazu beitragen, etwas zu schaffen, das groß genug ist, dass alles Wichtige darin Platz hat ist eine Kunst, die sich erlernen lässt und die für einen Kulturwandel steht, der zwar am Angang ungewohnt ist, sich aber letztendlich lohnt und Energie freisetzt.
Wie gelingt es uns, trotz Druck von außen, Zukunftsängsten, Polykrisen und politischen Angriffen groß zu denken, aus dem Reagieren wieder „vor die Lage“ zu kommen, Handlungsoptionen und attraktive Visionen zu entwerfen?
Dazu habe ich Ideen, Methoden und Übungen, aus denen ich gerne ein individuelles Paket für verschiedene Kontexte schnüre: Teams, verschiedene Arbeitsfelder, AGs, Hausprojekte, politische Gruppen oder ein allgemeiner Workshop – fragt mich an!