Jungen* und die Vermittlung von sexuellem Konsens

Ich gebe Fortbildungen zu sexuellem Konsens sowie positiven Zugängen zu Körper, Genuss und Sexualität in sexueller Bildung und Präventionsarbeit. Dabei habe ich vornehmlich mit Fachkräften zu tun, die in Mädchen*arbeit und queerer Jugendarbeit, sexueller Bildung oder in Präventionskontexten aktiv sind. Die Frage danach, wie man Jungen* mit dem Thema konsensuelle Sexualität erreicht, taucht dabei am Rande von meinen Seminaren immer wieder auf. Den Fachkräften in diesem Feld ist klar, dass Mädchen* und queere Menschen Selbstbehauptung und „Grenzen setzen“ lernen müssen, um sich gegen sexuell übergriffiges Verhalten behaupten zu können. Manchmal werden dabei im Rahmen von Präventionsarbeit auch Jungen* als potentielle Opfer von sexualisierter Gewalt mitgedacht.

Dabei ist den Pädagog*innen und Therapeut*innen ebenfalls bewusst, dass die überwiegende Mehrheit von gewalttätigem und sexuell grenzverletzendem Verhalten von Männern* ausgeht. Gleichzeitig machen sie die Erfahrung, dass Jungen* und Männer* nicht besonders offen für Angebote sind, die sich mit dem Thema befassen. Bei denen, die sich mit dem Thema sexualisierte Gewalt professionell beschäftigen oder mit Mädchen*, queeren Jugendlichen und Frauen* arbeiten gibt es an dieser Stelle oft Gefühle von Ohnmacht, Hoffnungslosigkeit und Wut …

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Er erschien im Juli 2025 im GEW-Magazin (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft).

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